icons_news_0.jpg20 Teilnehmer aus 14 Unternehmen kamen am 12. Mai in der BiPRO-Geschäftsstelle zum Kickoff-Meeting des neuen BiPRO-Projektes „Mustervertrag zur Nutzung von BiPRO-WebServices“ zusammen. Neben den allgemeinen, organisatorischen und rechtlichen Aspekten der Projektarbeit, standen die Besprechung und Finalisierung des Projektantrages im Vordergrund.

In intensiven und konstruktiven Diskussionen wurden die zum Teil sehr unterschiedlichen Erwartungshaltungen und Vorstellungen der Teilnehmer deutlich und es konnten die Anforderungen an das Projekt, insbesondere dessen Ziele und Scope, gemeinschaftlich herausgearbeitet werden.

Demnach liegen die Ziele des Projektes für die Erarbeitung eines Mustervertrages in einer deutlichen Reduzierung der Verhandlungs-/Abstimmungsaufwände  der Vertragsparteien. Dementsprechend sollte der Mustervertrag die im Zusammenhang mit der Nutzung von BiPRO-WebServices für die Vertragsparteien notwendig zu regelnden Gegenstände möglichst umfassend berücksichtigen und damit einen im Einzelfalle punktuell bestehenden Änderungs-/Ergänzungsbedarf weitestgehend minimieren helfen.

Als grundsätzliche Anforderung an die Gemeinschaftsarbeit sieht das Projekt die Berücksichtigung der Bedarfe möglichst aller potentiellen Vertragsparteien. Denn je umfassender und ausgewogener dies gelingt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Mustervertrag eine hohe Marktakzeptanz erfahren und das gegenseitige Vertrauen der Verhandlungspartner unterstützen wird. Schließlich verfolgt das Projekt das Ziel, mit dem Mustervertrag die Rechtssicherheit in den komplexen Themen- und unterschiedlichen Beziehungsfeldern zu erhöhen.

Insoweit waren sich die Teilnehmer einig, dass der Mustervertrag möglichst alle Bedarfsgruppen und relevanten Vertragskonstellationen zwischen Provider und Consumer mit Blick auf deren jeweiligen spezifischen Anforderungen und Anwendungsfälle berücksichtigen müsse und die entsprechenden Provider-/Consumer-Konstellationen zu ermitteln sind.
Im Hinblick auf die Regelungen im Mustervertrag sollten auch die typischen vertraglichen Regelungen von Provider und Consumer mit ihren jeweiligen Geschäftspartnern betrachtet werden, um zu vermeiden, dass Regelungen im Mustervertrag in Widerspruch zu diesen Regelungen gerieten.

Hinsichtlich der kartellrechtlichen Beurteilung des Projektvorhabens informierte Reinhold Friele, Direktor des Vereins und fachlicher Leiter des Projekts, dass nach Ansicht des Vereins dem Projekt keine kartellrechtlichen Bedenken entgegen stehen. Insbesondere da es durch die Mitwirkung im Projekt allen daran interessierten Marktteilnehmern möglich ist, sich einzubringen und die Projektergebnisse der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.  Das Projekt richtet sich vor allem an Versicherer, MVP-Hersteller, Vertriebe/Pools, Makler, Vergleicher und sonstige Softwareanbieter, technische Dienstleister und Intermediäre. Darüber hinaus aber auch an alle an der Thematik Interessierte.

Aus organisatorischer Sicht erstreckt sich das Projekt über 5 Präsenzmeetings mit insgesamt 8 Präsenztagen in Düsseldorf. Die weiteren Projektmeetings finden ab September 2015 bis voraussichtlich Ende Januar 2016 statt. Die genaue Zeitplanung entnehmen Sie bitte dem Projekt-Terminkalender.

Konnten wir Ihr Interesse an der Mitwirkung in dem Projekt wecken? Wenn ja, können Sie sich >>hier<< direkt zum Projekt anmelden.

Haben haben Sie Fragen? Gern stehen Ihnen Petra Rosenbauer, Projektleiterin BiPRO e.V., und Reinhold Friele, Fachlicher Projektleiter und Direktor BiPRO e.V. unter Tel. 0211 690750-12 bzw. 0211 690750-92 sowie per E-Mail: rosenbauer@bipro.net und friele@bipro.net zur Verfügung.